Zukunft in Farbe – Graffiti- und Filmworkshop an der Kunsthalle Lausitz

Den Auftakt des Cottbuser Graffiti-Sommers macht das Projekt „Zukunft in Farbe“ des Cottbuser Vereins FarbFluss e.V., gefördert durch den Teilhabefonds Brandenburg 2026 und umgesetzt in Kooperation mit UNESCO 5 – Erbe der Lausitz und der Kunsthalle Lausitz.

In der ersten Augustwoche treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren an der Kunsthalle Lausitz, um gemeinsam zwei Graffitis zu entwickeln und umzusetzen – keine Schmierereien, sondern echte künstlerische Arbeiten, die die Lausitz zum Thema haben: ihren Strukturwandel, ihre Landschaft, ihre kulturellen Wurzeln. Konkret entstehen dabei zwei Werke: ein Wandbild mit niedersorbischen Schriftzügen, das regionale Sprache ins Bild setzt, sowie mobile Graffiti-Tafeln auf Holzplatten mit Motiven aus der Lausitz, die nicht an einem Ort kleben bleiben, sondern die Niederlausitz bereisen und bespielen.

Der Graffiti-Workshop läuft vier Tage lang, vom 3. bis 6. August 2026, jeweils von 13 bis 17 Uhr, unter der Leitung der Künstler Johannes Mattner und Jascha Lettow. Parallel dazu startet ein fünftägiger Filmworkshop mit Stefan Göbel (3. bis 7. August 2026, Beginn am ersten Tag bereits um 11 Uhr), der den Graffiti-Workshop dokumentarisch begleitet. Die Teilnehmenden erlernen Kameraarbeit, Tonaufnahme und Schnitt und produzieren einen professionellen Dokumentarfilm – der fertige Film wird im Anschluss im Cottbuser Obenkino präsentiert.

Die Teilnahme ist kostenfrei, sämtliches Material wird gestellt. Die Plätze sind begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

👉 Anmeldung und weitere Infos: www.erbe-lausitz.eu

Direkt im Anschluss folgt an der Kunsthalle Lausitz die Workshop-Reihe „Derbstwo Łužyce – Erbe der Lausitz“ für 12- bis 17-Jährige – fünf Ganztagestermine vom 11. bis 20. August 2026, ebenfalls kostenfrei und mit Anmeldung über dieselbe Seite.

Ein großes Dankeschön an Susann Troppa und das gesamte Team vom Projekt „Erbe der Lausitz“, an unsere Workshopleiter Johannes Mattner, Jascha Lettow und Stefan Göbel – und an alle, die das möglich machen: den Teilhabefonds Brandenburg, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Land Brandenburg, die Wirtschaftsregion Lausitz, die Initiative „Die Lausitz. Krasse Gegend.“ und den FarbFluss e.V.

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